• Fehler der Pandemie von 1918 vermeiden!

    kim 05 Oktober, 2009 14:25 Schweinegrippe, Forschung, Behandlung, Opfer, Todesfälle, Epidemie, Pandemie, Infizierte, Statistik, H1N1, Medikament, Aspirin Permalink Trackbacks (0)
    Die Gesundheitsexperten der Welt sind aufgerufen geeignete Massnahmen gegen die Schweinegrippe H1N1 zu treffen! Die verheerende Grippewelle von 1918 und 1919, die weltweit mindestens 25 Mio. Menschen das Leben kostete, wurde nämlich durch den Missbrauch von Aspirin wahrscheinlich noch verschlimmert! Zu diesem Schluss kommen US-amerikanische Mediziner in der Zeitschrift Clinical Infectious Diseases. Die Folgen der damals unsachgemäßen und unkritischen Verwendung des Wirkstoffes sollten auch für die aktuelle Grippebehandlung Anstoß zur kritischen Selbstreflexion bieten, so die Forderung der Experten.

    Mehrere Studien konnten bereits zeigen, dass die Einnahme von Überdosen Aspirin bei der Pandemie am Ende des ersten Weltkriegs in manchen Fällen zu einer toxischen Wirkung geführt habe und gefährliche Flüssigkeiten in der Lunge entstehen ließ. Dadurch hätten sich die Grippesymptome in ihrer Häufigkeit und Deutlichkeit, bakterielle Infektionen sowie die Sterblichkeit der "spanischen Grippe" nur noch verschlimmert.

    Schätzung der US-Seuchenbehörde: 1 Million Schweinegrippe-Fälle

    kim 27 Juni, 2009 13:57 Schweinegrippe, USA, Grippe, Behandlung, Opfer, Kranke, WHO, Infizierte, Statistik Permalink Trackbacks (0)

    Nicht alle Schweinegrippe-Fälle sind offiziell von der WHO und anderen Gesundheitsbehörden erfasst. Laut Nachrichtenagentur AFP, Washington, ist die Schweinegrippe in den USA nach Ansicht von Experten sehr viel weiter verbreitet, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Es sei davon auszugehen, dass sich in den USA mindestens eine Million Menschen mit dem neuen Grippeerreger A (H1N1) infiziert habe, sagte die Leiterin der US-Behörde für Seuchenbekämpfung (CDC), Anne Schuchat.

    Die offizielle Statistik führt rund 28.000 registrierte Fällen auf.Die Schätzung ihrer Behörde beruhe auf Computermodellen und stichprobenartigen Erhebungen, sagte Schuchat weiter. Dabei habe sich ergeben, dass etwa sechs Prozent der Menschen in bekanntermaßen stark betroffenen Gebieten Symptome der Schweinegrippe zeigten. Bei einer entsprechenden Untersuchung im Mai in einem Stadtteil von New York etwa sei eine Quote von 6,9 Prozent Betroffenen ermittelt worden.

    Hochgerechnet liege die Schätzung allein für New York demnach bei einer halben Million Schweinegrippe-Fälle.




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