• Schweinegrippe-Notstand in den USA

    kim 26 Oktober, 2009 13:12 Schweinegrippe, USA, Vorsorge, Behandlung, Opfer, Kranke, Epidemie, Pandemie, H1N1, Tamiflu Permalink Trackbacks (0)

    Schweinegrippe-Notstand in den USA um flexibler gegen die H1N1 Pandemie vorgehen zu können. Barack Obama reagiert auf die Bedrohung durch die Swineflu und hat angesichts der "rapiden Steigerung" von Schweinegrippe-Fällen in bislang 46 US-Bundesstaaten den nationalen H1N1-Notstand ausgerufen. "Die 2009-H1N1-Pandemie breitet sich weiter aus", sagte der US-Präsident in einer Erklärung. "Die Zahl der Erkrankungen wächst in manchen Gemeinden im ganzen Land weiterhin, und es besteht die Gefahr, dass die Pandemie die Ressourcen der Gesundheitsversorgung in manchen Gegenden überlastet", sagte Obama weiter.

    Die Notstandserklärung erlaubt es Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius, "vorübergehend bestimmte Erfordernisse" bei der Versorgung medizinischer Einrichtungen "auszusetzen oder zu modifizieren".


    Schätzung der US-Seuchenbehörde: 1 Million Schweinegrippe-Fälle

    kim 27 Juni, 2009 13:57 Schweinegrippe, USA, Grippe, Behandlung, Opfer, Kranke, WHO, Infizierte, Statistik Permalink Trackbacks (0)

    Nicht alle Schweinegrippe-Fälle sind offiziell von der WHO und anderen Gesundheitsbehörden erfasst. Laut Nachrichtenagentur AFP, Washington, ist die Schweinegrippe in den USA nach Ansicht von Experten sehr viel weiter verbreitet, als die offiziellen Zahlen vermuten lassen. Es sei davon auszugehen, dass sich in den USA mindestens eine Million Menschen mit dem neuen Grippeerreger A (H1N1) infiziert habe, sagte die Leiterin der US-Behörde für Seuchenbekämpfung (CDC), Anne Schuchat.

    Die offizielle Statistik führt rund 28.000 registrierte Fällen auf.Die Schätzung ihrer Behörde beruhe auf Computermodellen und stichprobenartigen Erhebungen, sagte Schuchat weiter. Dabei habe sich ergeben, dass etwa sechs Prozent der Menschen in bekanntermaßen stark betroffenen Gebieten Symptome der Schweinegrippe zeigten. Bei einer entsprechenden Untersuchung im Mai in einem Stadtteil von New York etwa sei eine Quote von 6,9 Prozent Betroffenen ermittelt worden.

    Hochgerechnet liege die Schätzung allein für New York demnach bei einer halben Million Schweinegrippe-Fälle.


    WHO gibt bei Schweinegrippe noch keine Entwarnung!

    kim 15 Mai, 2009 14:00 Schweinegrippe, USA, Grippe, Opfer, Kranke, Europa, Todesfälle, WHO Permalink Trackbacks (0)

    WHO sieht noch keinen Grund für Entwarnung. Die Anzeichen für eine Entspannung in Nordamerika bedeuteten nicht, dass das Schlimmste vorbei sei, mahnte die WHO-Generaldirektorin Margaret Chan bei einem internationalen Treffen der Welt Gesundheitsorganisation heute, Freitag, in Genf. Weltweit wurden nach Daten des EU-Seuchenkontrollzentrums ECDC bis heute bereits mehr als 7700 Schweinegrippefälle registriert, ca. 70 Patienten weltweit sind gestorben.
    In Europa ist das neuartige H1N1-Virus in 16 Ländern bei mehr als 230 Patienten nachgewiesen worden, Todesfälle gab es hier bislang nicht.
    New York: Nach einem ersten, beinahe tödlich verlaufenen Fall von Schweinegrippe in New York hatte die Stadt drei Schulen geschlossen. Ein stellvertretender Rektor aus dem Stadtteil Queens war nach einer Infektion mit dem Virus schwer erkrankt und überlebte nur mit Hilfe künstlicher Beatmung. Das berichtet das «Wall Street Journal». Bürgermeister Michael Bloomberg ordnete daraufhin die Schließung der betroffenen Schule für zunächst eine Woche an. Auch zwei weitere Schulen in dem Stadtteil, die auffallend viele Grippefälle hatten, stellten den Unterricht ein.
    Der WHO zufolge sind bislang mehr als 7500 Menschen an der A/H1N1-Grippe erkrankt. Insgesamt seien 65 Menschen in 34 Staaten ums Leben gekommen. In Deutschland sind dem Robert Koch Institut zufolge zwölf Fälle bekannt.

    Link zu WHO Europa


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